
Wärme|Denkmal-Sanierung — Wismar
Modern trifft Geschichte
Denkmalgeschütztes Backsteinhaus in der Wismarer Altstadt, heute beheizt mit NIBE Luft/Wasser-Wärmepumpe.
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W Ä R M E
Luft, Erde und Grundwasser heizen Ihr Haus — leise, förderfähig und unabhängig von Öl und Gas. Wir haben über dreihundert Anlagen gebaut, viele davon im Altbau, und wir sehen bei den angebundenen zu, was sie wirklich verbrauchen.
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus?
Sieben kurze Fragen — danach melden wir uns mit einer ehrlichen Ersteinschätzung. Gern mit Fotos vom Heizraum, das spart oft den Termin.
Die häufigste Bauart: kein Erdaufschluss, keine Genehmigung, meist in einer Woche eingebaut. Eine Luftwärmepumpe braucht dafür einen gut gewählten Aufstellort — daran entscheidet sich, wie leise sie beim Nachbarn ankommt.
Sole/Wasser mit Erdsonde bis rund 100 Meter oder mit Erdkollektor — gleichmäßiger als Luft, weil der Boden seine Temperatur hält, und mit passiver Kühlung im Sommer. Bohrung und Genehmigung übernehmen wir.
Ölheizung austauschen oder Gasheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen — samt Tankentsorgung, Abmeldung des Gasanschlusses und dem laufenden Service danach. Aus einer Hand, mit Preisgarantie und sauberem Zeitplan.
Wärmepumpe plus zweiter Wärmeerzeuger, wo es sinnvoll ist: vom 8-Familien-Neubau mit Gas-Spitzenlast bis zur Kombination mit Holzvergaser auf dem Land.
Ob die vorhandenen Heizkörper bleiben können, entscheidet über die ganze Anlage. Wir stellen die nötige Vorlauftemperatur fest, rechnen den hydraulischen Abgleich und tauschen, wo es sein muss — auch nachträglich verlegte Fußbodenheizung.
Wir prüfen, was für Ihr Projekt drin ist, und übernehmen den kompletten Förderantrag — Sie müssen sich um nichts kümmern.
Förderkonditionen ändern sich laufend. Wir rechnen deshalb im Termin mit dem Stand des Tages und legen Ihnen den Eigenanteil schriftlich vor, bevor Sie sich entscheiden — nicht mit einer Zahl von einer Website, die drei Monate alt sein kann.

K O S T E N
Über den Kaufpreis wird geredet, über den Betrieb entschieden. Beides gehört zusammen — und beim zweiten können wir Ihnen etwas zeigen, das kein Vergleichsportal hat.
Der Preis hängt weniger am Gerät als an allem drumherum. Zwei Häuser derselben Größe können deshalb weit auseinanderliegen — und zwei Angebote fürs selbe Haus ebenso.
Diese drei Posten treiben Angebote am häufigsten auseinander:
Wir rechnen das im Termin durch und legen Ihnen den Eigenanteil nach Förderung schriftlich vor, bevor Sie sich entscheiden. Eine Zahl auf einer Website wäre bequemer — sie würde für Ihr Haus nur zufällig stimmen.
Hier hört bei den meisten Anbietern die Genauigkeit auf. Wir können bei unseren angebundenen Anlagen nachsehen, statt zu schätzen — die Geräte führen mit, wie viel Strom sie ziehen und wie viel Wärme daraus wird.
Gemessen an unseren Anlagen
Jahreswerte aus dem Herstellerportal, ausgelesen im August 2026 an den Anlagen, die beide Zähler führen. Das ist noch eine kleine Stichprobe — wir bauen sie aus, damit hier irgendwann steht, was hundert Anlagen an der Küste wirklich verbrauchen.
Vier Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom — das ist der Unterschied, um den es geht. Und es ist eine gemessene Zahl aus dem Bestand, kein Prospektwert unter Laborbedingungen.
Vor der Entscheidung
Vorlauftemperatur
Das ist die häufigste Frage, die uns gestellt wird — und sie ist falsch gestellt. Es geht nicht um Heizkörper gegen Fußbodenheizung, sondern darum, wie warm das Wasser im Heizkreis am kältesten Tag werden muss. Diese eine Zahl entscheidet über Gerätegröße, Stromverbrauch und darüber, ob überhaupt etwas getauscht werden muss.
Häuser aus der Zeit vor der ersten Wärmeschutzverordnung wurden auf hohe Vorlauftemperaturen ausgelegt. Aber die Auslegung von damals ist nicht der Bedarf von heute: Neue Fenster, ein gedämmtes Dach oder ein hydraulischer Abgleich senken sie jedes Mal ein Stück. Häufig landet man unter sechzig Grad — und dann arbeitet eine Wärmepumpe gut.
Feststellen lässt sich das vor der Entscheidung, nicht danach. Ergibt die Prüfung, dass es nicht reicht, sagen wir Ihnen, welche Heizkörper getauscht werden müssten und welche bleiben können — und was das kostet. Auch dann, wenn die Antwort am Ende gegen die Wärmepumpe spricht.
Aufstellort und Schall
Der Wert auf dem Geräteaufkleber sagt wenig. Maßgeblich ist, was am Nachbargrundstück ankommt — und das hängt weit mehr am Aufstellort als am Gerät. Fünf Meter mehr Abstand, eine Wand im Rücken statt einer Innenecke, die Ausblasrichtung weg vom Schlafzimmerfenster: Damit erreicht man mehr als mit jeder nachgerüsteten Haube.
Bauordnungsrechtlich ist der Weg meist frei — Wärmepumpen bis zwei Meter Höhe und drei Meter Länge dürfen in Mecklenburg-Vorpommern wie in Schleswig-Holstein in der Abstandsfläche stehen. Das Problem ist selten die Bauordnung, sondern die Nachbarschaft. Ein Gespräch vor dem Aufstellen ist billiger als jede spätere Umsetzung.
Anders liegt es dort, wo Denkmalschutz oder eine Gestaltungssatzung mitreden, und an der Küste, wo Hersteller eigene Vorgaben für die Aufstellung in Meeresnähe machen. Was in Wismar, Lübeck und Boltenhagen jeweils gilt, haben wir aufgeschrieben.
Heizungswechsel
Beim Tausch wird über das neue Gerät geredet. Die Fragen, die im Haus wirklich anfallen, betreffen die alte Anlage: Wohin mit dem Öltank, was wird aus dem Gasanschluss, und was sagt der Schornsteinfeger. Das gehört zum Auftrag, nicht auf Ihre Liste.
Kessel und Tank werden stillgelegt, geleert, gereinigt und entsorgt — auch der Batterietank im Keller, der nicht durch die Tür passt. Der frei werdende Raum ist oft die angenehmste Überraschung des ganzen Umbaus.
Die Therme kommt weg, der Hausanschluss wird beim Netzbetreiber abgemeldet oder stillgelegt. Wer ihn für einen späteren Spitzenlastkessel behalten will, sagt das vorher — rückgängig ist die Stilllegung nur teuer.
Der Schornsteinfeger nimmt die alte Feuerstätte außer Betrieb. Bleibt kein Feuer im Haus, entfällt die wiederkehrende Kehrung — ein Posten, den kaum jemand mitrechnet.
Zwei Sorgen nehmen wir Ihnen dabei: Warmes Wasser haben Sie während des Tauschs durchgehend, und die Heizkörper müssen nicht automatisch mit. Moderne Geräte erreichen Vorlauftemperaturen bis 65 Grad und versorgen damit auch vorhandene Heizkörper — ob das für Ihr Haus reicht, stellen wir vorher fest und nicht hinterher.
E R D W Ä R M E
Eine Luftwärmepumpe steht in einer Woche. Eine Erdsonde braucht eine Bohrung, eine wasserrechtliche Erlaubnis und rund vier Wochen Vorlauf — und läuft dafür danach gleichmäßiger, weil der Boden seine Temperatur hält, während die Luft genau dann am kältesten ist, wenn das Haus am meisten Wärme braucht.
Dazu kommt etwas, das die Luft nicht kann: Im Sommer lässt sich das kühle Erdreich über ein passives Kühlmodul in die Flächenheizung schicken. Kein Kompressor, kaum Strom — nur die Umwälzpumpe läuft.
Und es geht nicht immer um eine neue Bohrung. Steht schon eine Sole-Anlage im Haus, lässt sich die vorhandene Quelle meist weiternutzen: Beim Tausch in Wichmannsdorf blieb die Erdwärmequelle, neu war nur die Pumpe.
Luft oder Erde — der Unterschied in Kürze
Vor Ort
Netzbetreiber, Denkmalschutz, Wärmeplanung — vieles davon endet an der Stadtgrenze. Für die Städte in unserem Revier haben wir aufgeschrieben, was dort tatsächlich zu beachten ist. Für Boltenhagen gibt es eine eigene Seite rund um Ferienwohnungen.
Eigener Stromnetzbetreiber, eigene Denkmalschutzbehörde, Gestaltungssatzung der Welterbe-Altstadt — und eine Auslegungstemperatur, die viele Rechner falsch ansetzen.
Was in Wismar giltBeschlossener Wärmeplan, TraveNetz, Denkmalschutz nach schleswig-holsteinischem Recht — und ein Förder-Unterschied an der Landesgrenze, den man kennen sollte.
Was in Lübeck giltUnser Sitz: Grüner Weg 3a, mit Ausstellung, Lager und Planungsbüro unter einem Dach. Von hier aus fahren wir in die Stadt und ins Umland — die kurzen Wege merkt man vor allem dann, wenn es einmal schnell gehen muss.
Anfahrt und AusstellungFörderplaner
Die Heizungsförderung wurde zum 21. Juli 2026 neu geregelt — hier rechnen Sie Ihren Fördersatz nach dem aktuellen Stand durch (KfW Zuschuss 458). Auch für Häuser mit mehreren Wohnungen und für Eigentumswohnungen.
Um welches Gebäude geht es?
Wohnen Sie selbst im Haus?
Welche Heizung wird ersetzt?
Zu versteuerndes Haushaltseinkommen(Durchschnitt der beiden Steuerbescheide, die zwei und drei Jahre zurückliegen)
Voraussichtliche Gesamtkosten: 29.000 €
Zur Einordnung aus unserer Praxis: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus mit 140–180 m² liegt bei uns üblicherweise zwischen 28.000 und 30.000 € — je nach Zustand der Heizflächen, Speicher und Elektroanschluss. Erdwärme mit Bohrung liegt darüber.
Anrechenbar sind höchstens 28.000 € (eine Wohneinheit). Darüber steigt der Zuschuss nicht weiter.
Ihr Ergebnis
12.880 €
voraussichtlicher Zuschuss — das sind 44 % Ihrer Gesamtkosten
Ihre Angaben von hier nehmen wir mit — Sie müssen nichts doppelt eintragen. Wir übernehmen den kompletten Förderantrag für Sie, von der Bestätigung zum Antrag bis zum Nachweis.
Klimageschwindigkeits-Bonus: 16 % gelten für Anträge bis zum 31. Januar 2027. Danach sinkt der Bonus halbjährlich — auf 12 %, 8 % und 4 %; ab dem 1. August 2028 entfällt er ganz. Maßgeblich ist der Tag, an dem der Antrag gestellt wird.
Rechtsstand: Förderrichtlinie BEG EM vom 17.07.2026 · KfW-Merkblatt Zuschuss 458, Stand 07/2026, geprüft am 31.8.2026 — Programmseite der KfW. Vereinfachte Berechnung ohne technische Fördervoraussetzungen und Sonderfälle — alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich ist allein die Zusage der KfW. Reihenfolge: Vertrag mit aufschiebender Bedingung → Bestätigung zum Antrag durch den Fachbetrieb → KfW-Antrag — und alles, bevor die Arbeiten beginnen. Den Zusatzantrag für die Zuschläge müssen Sie innerhalb von sechs Monaten nach der Zusage stellen. Im Beratungsgespräch rechnen wir mit Ihren echten Zahlen.
D A S S Y S T E M
Als NIBE-Systempartner liefern wir keine Einzelteile, sondern ein abgestimmtes System — vom Außengerät bis zur Regelung. Das sind seine Bausteine.





Referenzen Wärme

Wärme|Denkmal-Sanierung — Wismar
Denkmalgeschütztes Backsteinhaus in der Wismarer Altstadt, heute beheizt mit NIBE Luft/Wasser-Wärmepumpe.
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Wärme|Altbau — Grevesmühlen
Modulierende NIBE-Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung im Einfamilienhaus-Altbau — leise, unsichtbar, dauerhaft günstig.
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Wärme|Wärmepumpen-Tausch — Wichmannsdorf
Alt-Anlage raus, NIBE Sole/Wasser rein — die bestehende Erdwärmequelle wurde weitergenutzt, ganz ohne neue Bohrung.
Zum ProjektberichtWas uns am Küchentisch gefragt wird
Das hängt weniger am Gerät als an allem drumherum: Wie warm muss das Wasser im Heizkreis werden, was macht die vorhandene Hydraulik, reicht der Hausanschluss, wie kommt die alte Anlage raus, und braucht es eine Bohrung. Zwei Häuser derselben Größe können deshalb weit auseinanderliegen. Wir rechnen das im Termin durch und legen den Eigenanteil nach Förderung schriftlich vor, bevor Sie sich entscheiden.
Das können wir bei unseren angebundenen Anlagen ablesen statt schätzen. Bei denen, deren Jahreswerte wir heute auswerten können, liegt die Jahresarbeitszahl zwischen 3,7 und 4,9, im Mittelfeld bei knapp 4,7 — aus einer Kilowattstunde Strom werden also gut vier Kilowattstunden Wärme. Ein typisches Einfamilienhaus in dieser Gruppe zieht rund 2.900 Kilowattstunden Strom im Jahr und bekommt dafür etwa 10.800 Kilowattstunden Wärme. Das ist noch eine kleine Stichprobe; wir bauen sie gerade aus.
Meistens ja — die Frage ist nicht, ob Heizkörper oder Fußbodenheizung, sondern welche Vorlauftemperatur Ihr Haus am kältesten Tag wirklich braucht. Das lässt sich vor der Entscheidung feststellen, statt es zu raten. Häufig sind es weniger als sechzig Grad, und dann arbeitet eine Wärmepumpe gut. Wenn nicht, sagen wir Ihnen, welche Heizkörper getauscht werden müssten und welche bleiben können.
Der Wert auf dem Geräteaufkleber sagt wenig — entscheidend ist, was am Nachbargrundstück ankommt, und das hängt am Aufstellort. Fünf Meter mehr Abstand, eine Wand im Rücken statt einer Ecke, keine direkte Ausrichtung aufs Schlafzimmerfenster: Damit lässt sich mehr erreichen als mit jeder Schallhaube. Wir sehen uns den Ort an, bevor das Gerät ausgesucht wird.
Ein großer Teil unserer Anlagen steht im Bestand, nicht im Neubau. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern was seither passiert ist: neue Fenster, gedämmtes Dach, ein hydraulischer Abgleich. Jedes davon senkt die nötige Vorlauftemperatur, und genau darauf kommt es an. Ein ungedämmtes Haus mit Baujahr 1900 kann besser dastehen als ein halb saniertes von 1975.
Nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz, das im Juli 2026 in Kraft getreten ist, gibt es keine 65-Prozent-Pflicht mehr; auch der Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung ist entfallen. Der Tausch ist damit eine wirtschaftliche Entscheidung, keine gesetzliche. Das heißt aber auch: Wer wartet, bis die alte Anlage ausfällt, entscheidet im Winter unter Zeitdruck — und das wird selten die günstigste Lösung.
Ein Tausch ohne Bohrung ist in der Regel eine Woche, oft weniger. Kommt eine Erdsonde dazu, bestimmt der Genehmigungsweg den Zeitplan: Anzeige des Erdaufschlusses und wasserrechtliche Erlaubnis brauchen erfahrungsgemäß rund vier Wochen Vorlauf, über die Dauer entscheidet die Behörde. Warmes Wasser haben Sie währenddessen durchgehend.
Moderne Anlagen melden ihre Störung an das Portal des Herstellers. Schalten Sie uns dort frei, sehen wir die Meldung — bei einem Teil unserer Anlagen ist das schon so. Eine feste Reaktionszeit sagen wir dort zu, wo sie im Wartungsvertrag vereinbart ist.
Stand August 2026. Die Verbrauchswerte stammen aus dem Herstellerportal der von uns betreuten Anlagen und sind anonym ausgewertet; Rückschlüsse auf einzelne Kundinnen und Kunden sind nicht möglich. Förderbedingungen und gesetzliche Vorgaben ändern sich — wir rechnen im Termin mit dem Stand des Tages.
Nicht lang schnacken: Erzählen Sie uns, was ansteht — wir sagen Ihnen ehrlich, was geht, was es kostet und wann wir können.