
Erdwärme|Altbau — Grevesmühlen
Tiefenbohrung im Einfamilienhaus
Modulierende NIBE-Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung im Bestand — Heizung und Warmwasser aus dem eigenen Garten.
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E R D W Ä R M E
Die Wärme steht schon unter Ihrem Grundstück — gleichmäßig, wetterunabhängig, das ganze Jahr. Wir bohren, setzen die Sonde und bauen die Sole-Wasser-Wärmepumpe dazu. In Grevesmühlen, Wismar, Lübeck und im Klützer Winkel.
Passt Erdwärme zu Ihrem Grundstück?
Sieben kurze Fragen — danach sagen wir Ihnen ehrlich, ob eine Bohrung sinnvoll ist oder ob Luft bei Ihnen die bessere Wahl wäre.
Das Prinzip
In erdverlegten Leitungen zirkuliert Sole — Wasser mit Frostschutzmittel. Sie nimmt die Wärme aus dem Boden auf und gibt sie an ein Kältemittel ab, das dabei verdampft. Ein Verdichter presst den Dampf zusammen, wodurch die Temperatur noch einmal deutlich steigt; über einen Wärmetauscher geht diese Wärme dann an Heizung und Warmwasser. Danach beginnt der Kreislauf von vorn.
Der Unterschied zur Luft-Wärmepumpe steckt in der Quelle: Der Boden hält seine Temperatur, während die Außenluft im Februar genau dann am kältesten ist, wenn das Haus am meisten braucht. Deshalb arbeitet eine Erdwärmepumpe über das Jahr gleichmäßiger — und leiser, weil draußen kein Gerät steht.
Die Wärmequelle
Senkrecht ins Erdreich, bei unseren Anlagen bis rund 100 Meter. Sie braucht kaum Fläche, arbeitet am gleichmäßigsten und ist vom Wetter unabhängig — kostet in der Anschaffung aber mehr, weil gebohrt und genehmigt werden muss.
Passt, wenn: Kleines Grundstück, Altbau im Bestand, hoher Wärmebedarf
Leitungen liegen waagerecht dicht unter der Oberfläche. Das ist die günstigere Lösung, verlangt dafür aber viel freie Fläche, die danach nicht überbaut oder tief bepflanzt werden darf.
Passt, wenn: Großes Grundstück, das ohnehin aufgegraben wird
Keine Bohrung, keine Genehmigung, in einer Woche aufgestellt. Dafür sinkt die Leistungszahl genau dann, wenn es draußen kalt ist — und ein Außengerät steht sichtbar und hörbar auf dem Grundstück.
Passt, wenn: Schneller Tausch, enge Grundstücksgrenzen, kleineres Budget
Wir empfehlen keine Bauart, bevor wir das Grundstück gesehen haben. Wenn Luft bei Ihnen die vernünftigere Lösung ist, sagen wir das — auch wenn eine Bohrung der größere Auftrag wäre. Was für Luft/Wasser spricht und was dagegen, steht auf der Seite zu Wärmepumpen.
A B L A U F
Der Genehmigungsweg bestimmt den Zeitplan, nicht die Bohrung selbst. Wer das früh weiß, plant richtig.
Nicht jedes Grundstück ist geeignet, und das entscheidet nicht der Wunsch, sondern der Untergrund und die Wasserschutzlage. Das klären wir, bevor irgendjemand ein Angebot schreibt — ein „geht nicht“ am Anfang ist billiger als eine Absage nach der Planung.
Eine Tiefenbohrung ist anzeigepflichtig, und es braucht die wasserrechtliche Erlaubnis der unteren Wasserbehörde. Erfahrungsgemäß sollte man rund vier Wochen Vorlauf einplanen — über die tatsächliche Dauer entscheidet die Behörde, nicht wir. Die Anträge übernehmen wir.
Das Bohrgerät braucht Zufahrt und Stellfläche. In einem Neubau mit vier Wohneinheiten haben wir mehrere Bohrungen auf rund 99 Meter niedergebracht; für ein Einfamilienhaus reicht in der Regel weniger. Danach wird verpresst, die Sole-Leitungen werden ins Haus geführt.
Sole-Wasser-Gerät, Speicher, Hydraulik und Regelung — dazu der hydraulische Abgleich, ohne den auch die beste Anlage zu viel Strom zieht. Bei angebundenen Anlagen sehen wir danach im Herstellerportal, was sie wirklich verbrauchen.
Gebohrt und gebaut

Erdwärme|Altbau — Grevesmühlen
Modulierende NIBE-Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung im Bestand — Heizung und Warmwasser aus dem eigenen Garten.
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Erdwärme|Neubau — vier Wohneinheiten
Wärmepumpenanlage mit Tiefenbohrungen für einen Neubau mit vier Wohneinheiten, ausgelegt auf sparsamen Dauerbetrieb.
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Erdwärme|Gerätetausch — Wichmannsdorf
Alt-Anlage raus, NIBE Sole/Wasser rein — die vorhandene Erdwärmequelle wurde weitergenutzt, ganz ohne neue Bohrung.
Zum ProjektberichtWas vor der Bohrung gefragt wird
Eine ehrliche Antwort verlangt den Blick aufs Grundstück. Den Preis treiben drei Dinge: wie tief und wie oft gebohrt werden muss, wie das Bohrgerät überhaupt an die Stelle kommt, und was der Untergrund hergibt. Deshalb steht hier keine Zahl je Bohrmeter — sie wäre für Ihr Grundstück nur zufällig richtig. Was wir zusagen können: Wir rechnen im Termin durch und legen den Eigenanteil nach Förderung schriftlich vor, bevor Sie sich entscheiden.
Bei unseren Anlagen liegen die Erdsonden bei rund 100 Metern. In einem Neubau mit vier Wohneinheiten waren es mehrere Bohrungen auf etwa 99 Meter. Wie viele Meter Ihr Haus braucht, ergibt sich aus der Heizlast und der Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds — nicht aus einer Faustformel.
Ja. Die Bohrung ist anzeigepflichtig, und für die Nutzung des Erdreichs als Wärmequelle braucht es die wasserrechtliche Erlaubnis der unteren Wasserbehörde. In Wasserschutzgebieten kann sie ganz ausgeschlossen sein. Planen Sie rund vier Wochen Vorlauf ein; die Anträge stellen wir für Sie.
Auch im Bestand. In Grevesmühlen versorgt eine modulierende NIBE-Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung ein Einfamilienhaus aus dem Bestand mit Heizung und Warmwasser, und ein Mehrfamilienhaus-Altbau läuft ebenfalls auf Sole/Wasser. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern welche Vorlauftemperatur das Haus am kältesten Tag braucht.
Der Kollektor liegt flach unter dem Garten und beansprucht viel Fläche, ist dafür günstiger. Die Erdsonde geht senkrecht in die Tiefe, braucht kaum Platz und arbeitet gleichmäßiger, kostet in der Anschaffung aber mehr. Bei beengten Grundstücken fällt die Wahl fast immer auf die Sonde.
Mit einem passiven Kühlmodul ja — dabei wird die Kühle aus dem Erdreich ohne zusätzlichen Verdichterbetrieb ins Haus geholt. Wir haben solche Anlagen gebaut, unter anderem zusammen mit einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Gut funktioniert das über Flächenheizungen; an klassischen Heizkörpern ist es keine Alternative zur Klimaanlage. Ob es bei Ihnen sinnvoll ist, sagen wir vor Ort.
Die Erdsonde ist der langlebigste Teil der Anlage — sie überdauert die Wärmepumpe deutlich. Das zeigt sich in der Praxis: In Wichmannsdorf haben wir eine alte Anlage getauscht und die vorhandene Erdwärmequelle weitergenutzt, ganz ohne neue Bohrung. Wer einmal bohrt, hat die Quelle für den übernächsten Gerätewechsel schon.
Das entscheidet der Betrieb, nicht der Kaufpreis. Die Erdsonde liefert das ganze Jahr über eine gleichmäßige Quellentemperatur, während die Luft-Wärmepumpe genau dann am schwersten arbeitet, wenn es draußen am kältesten ist. Bei den von uns betreuten Anlagen liegt die Jahresarbeitszahl zwischen 3,7 und 4,9. Dafür ist Luft schneller aufgestellt und braucht keine Genehmigung. Wir rechnen beides gegeneinander, statt eine Bauart zu empfehlen.
Stand September 2026. Bohrtiefen und Anlagenbeispiele stammen aus eigenen Projekten, die Verbrauchswerte aus dem Herstellerportal der von uns betreuten Anlagen (anonym ausgewertet). Genehmigungswege und Fristen liegen bei den Behörden und können abweichen — wir klären sie für Ihr Grundstück, bevor etwas beauftragt wird.
Nicht lang schnacken: Erzählen Sie uns, was ansteht — wir sagen Ihnen ehrlich, was geht, was es kostet und wann wir können.