Ein Altbau mit vier Wohneinheiten, eine Sole-Wasser-Wärmepumpe und mehrere Erdwärmebohrungen: Einblick in ein Sanierungsprojekt, das Energiekosten senkt und den Wohnkomfort spürbar erhöht.
Wer ein Mehrfamilienhaus saniert, steht vor einer großen Aufgabe — und vor einer echten Chance. Denn mit der Sanierung lässt sich die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessern: Die Heizkosten sinken, und das Haus leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. In diesem Beitrag berichten wir von einem Projekt unseres Betriebs aus Grevesmühlen in Nordwestmecklenburg: der Sanierung eines Altbaus mit vier Wohneinheiten, bei der eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrungen eingebaut wurde.
Warum eine Sole-Wasser-Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe bezieht ihre Heizenergie aus der Umwelt — aus einer Quelle also, die nichts kostet und praktisch unerschöpflich ist. Im Betrieb kommt sie mit deutlich weniger Energie aus als eine klassische Heizungsanlage. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe holt sich diese Wärme aus dem Erdreich: Dort herrschen das ganze Jahr über gleichbleibende Temperaturen, was den Boden zu einer besonders verlässlichen Wärmequelle macht.
Tiefenbohrung: Erdwärme auch auf kleinem Grundstück
Um die Erdwärme zu erschließen, wurden bei diesem Projekt Tiefenbohrungen ausgeführt. Üblich sind dabei mehrere Bohrungen, die bis zu 100 Meter tief reichen — so lässt sich dem Erdreich genügend Wärmeenergie für das ganze Haus entnehmen.
Im Vergleich zu einer Flächenkollektoranlage ist die Tiefenbohrung in der Erstellung kostenintensiver. Dafür bringt sie handfeste Vorteile mit:
- Sie kommt mit wenig Platz aus — gerade bei Bestandsgebäuden mit kleinem Grundstück ein entscheidender Punkt.
- Das Erdreich liefert in der Tiefe eine konstante Temperatur als ideale Wärmequelle.
- Die Anlage arbeitet auch bei begrenztem Platzangebot mit hoher Effizienz.
Das Ergebnis: mehr Komfort, weniger Energiekosten
Bei diesem Mehrfamilienhaus hat die Kombination aus Sanierung, Sole-Wasser-Wärmepumpe und Tiefenbohrungen einen großen Schritt bei der Energieeffizienz gebracht. Das Gebäude reagiert deutlich weniger empfindlich auf Temperaturschwankungen und ist dadurch spürbar komfortabler geworden. Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren doppelt: von einem angenehmeren Raumklima und von niedrigeren Energiekosten.
Unser Fazit: Wer ein Mehrfamilienhaus saniert und dabei auf eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Tiefenbohrungen setzt, senkt dauerhaft die Energiekosten, schont das Klima und macht sein Gebäude fit für die Zukunft. Sie planen ein ähnliches Vorhaben? Sprechen Sie uns gern an.
